| Geschichte des Gottesbergs
Schon 1509 heißt der Moränenhügel bei Bad Wurzach der "Gottßberg".
Seit fast 300 Jahren steht hier eine Kirche.
Eine lange Zeit mit einer sehr wechselvollen Geschichte – und immer wieder neue Aufbrüche und neues geistliches Leben.
Einen Einblick in diese Geschichte finden Sie hier:
Das Wallfahrtsheiligtum zum hl. Kreuz auf dem Gottesberg, "Wurzachs Zierde und Wahrzeichen" (R. Kempter), war nicht von Anfang an mit einer klösterlichen Niederlassung verbunden. Der regierende Graf Ernst Jakob von Waldburg-Zeil-Wurzach (1673-1734) und seine Gemahlin Anna Ludovica (1679-1736) stifteten 1704 eine Pfründe und ließen 1709 mit bischöflicher Genehmigung auf der Anhöhe südöstlich von Wurzach, die schon früher "Gottesberg" genannt wurde, eine Heilig-Grab-Kapelle mit einer Nachbildung der Heiligen Stiege und eine Einsiedelei bauen. Man wallfahrte von der Wurzacher Pfarrkirche an sieben Stationen vorbei zur Kapelle auf dem Gottesberg, verehrte dort das Sterben und die Grablegung des Herrn und betete um eine gute Sterbestunde (Wallfahrtsbüchlein von 1710). Mehr... |